Detail - Zukunftsblick

Priester, Seelsorger, Leiter, Manager

26. März 2018

v.l. Pastor Markus Menke, Pfarrer Karl-Josef Auris, Pfarrer Georg Birwer, Pfarrer Heinrich Schmidt, Ludger Drebber, Pfarrer Markus Gudermann.

Ende Februar fand in der Bildungsstätte St. Bonifatius in Elkeringhausen der neunte Leiterkurs für Priester statt, die Pastorale Räume leiten. Ein zentrales Thema des Leiterkurses war die Arbeit an der Rolle als Leiter, Priester, Manager und Seelsorger.

Ende Februar fand in der Bildungsstätte St. Bonifatius in Elkeringhausen der neunte Leiterkurs für Priester statt, die Pastorale Räume leiten. In diesem Jahr kam ein kleiner Kreis von vier Leitern zusammen, deren Situation unterschiedlich ist: Pfarrer Karl-Josef Auris (Pastoraler Raum Verl / Schloß Holte‐Stukenbrock) und Pfarrer Markus Gudermann (Pastoraler Raum Warstein / Möhnetal) leiten Pastorale Räume, für die der Weg der Bildung nun beginnt. Pfarrer Georg Birwer (Pastoraler Raum Pfarrei St. Dionysius Herne) und Pfarrer Heinrich Schmidt (Pastoraler Raum Kirchhundem) kamen als neue Leiter in Pastorale Räume, die schon länger auf dem Weg sind.

Ein zentrales Thema des Leiterkurses war die Arbeit an der Rolle als Leiter, Priester, Manager und Seelsorger. „In dieser Rollengestalt kommen zwei Dimensionen zusammen“, so Ludger Drebber aus dem Erzbischöflichen Generalvikariat, der den Kurs zusammen mit Pastor Markus Menke leitete. „Auf der einen Seite wird die Rolle gefüllt mit der individuellen Persönlichkeit, den Talenten und den biografischen Ausprägungen und auf der anderen Seite durch den Auftrag im Pastoralen Raum mit seinen Aufgaben und Funktionen. Diese grundlegende Dynamik zog sich wie ein roter Faden durch alle Tage des Kurses.“

Weitere Themen waren das Verständnis des Pastoralen Raums als „Ermöglichungsstruktur“, in der von den Lebensthemen der Menschen aus auf die pastoralen Aufgaben geschaut wird. Dabei blickten die vier Pfarrer auf die Räume, die sie leiten, und fragten nach deren Profil, nach brennenden Themen und nach „heiligen Orten“. Die Förderung der Teampotenziale wurde am Beispiel von Teamrollenmodellen beraten und konkretisiert.

Die Anforderungen, die ein für alle Beteiligten oft schwieriger Veränderungsprozess mit sich bringt, waren ein weiteres Thema. Der Kurs vermittelte außerdem, wie wichtig Experimente in einem solchen Prozess sind. „Wir haben dazu ermutigt, Impulse und Ideen einfach mal auszuprobieren und auf diese Art und Weise neue Erfahrungen und Erkenntnisse zu sammeln für die zukünftige Ausrichtung der Pastoral“, so Drebber.

Die kollegialen Impulse und Beratungen in der Kursgruppe waren durchgehend geprägt durch eine geistliche Ausrichtung und Vertiefung, so die Einschätzung der Kursgruppe.


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