Detail - Zukunftsblick

Gottesdienstwerkstatt mit Leib und Seele

02. Februar 2017

Wie vielerorts im Erzbistum Paderborn stehen auch die Menschen in Steinheim und Marienmünster vor der Frage, wie gemeinsames Gebet und Gottesdienst zuverlässig aufrechterhalten werden kann, wenn es immer weniger Priester vor Ort gibt.

Wie vielerorts im Erzbistum Paderborn stehen auch die Menschen in Steinheim und Marienmünster vor der Frage, wie gemeinsames Gebet und Gottesdienst zuverlässig aufrechterhalten werden kann, wenn es immer weniger Priester vor Ort gibt. 18 Frauen und Männer nahmen jetzt an einer Gottesdienstwerkstatt für Laien mit dem Dramaturgen und Regisseur Dr. Bernward Konermann teil und bekamen eine Ahnung davon, was es heißen kann, den Glauben in unserer Welt lebendig zu halten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten die Werkstatt mit einem konkreten Ziel: Mit Beginn der Fastenzeit wird es in St. Marien Steinheim bis zu den Sommerferien an allen Sonntagabenden ein 30minütiges Gebetsangebot geben. Für dieses "SonntagAbendGebet" ließ sich die Gruppe von Dr. Konermann befähigen und ermutigen. "Wir haben mit Leib und Seele gearbeitet", so Gemeindereferentin Doris Rebbe-Brandt. "Wir haben erfahren, dass man ein Gefühl des Geerdet-Seins mitbringen muss, wenn man vor Menschen steht und ein Gebet leitet. Außerdem sind wir die verschiedenen Elemente eines Gottesdienstes durchgegangen und haben Möglichkeiten kennengelernt, die Gemeinde einzubeziehen."

Das "SonntagAbendGebet" will Menschen in Steinheim und Umgebung beteiligen und in neuer Weise zum Miteinander Glauben einladen. Mit einfachen meditativen Erfahrungen, Stille und gottesdienstlichen Grundformen laden die Mitwirkenden ein, das Wochenende abzuschließen und um Segen für die kommende Woche zu bitten. Ausprobiert wurde die Gebetsform bereits im vergangenen Jahr im Rahmen der Firmvorbereitung. Im Anschluss wurde von vielen Interessierten die Frage laut, ob dieses Angebot nicht weitergehen könnte.

Pfarrer Ansgar Heckeroth und Gemeindereferentin Doris Rebbe-Brandt schätzen und unterstützen die Initiative und Bereitschaft zum Aufbruch: " So wird der Geist des Zukunftsbildes, wie von Erzbischof Hans-Josef Becker im Herbst 2014 veröffentlicht, in unserem neuen pastoralen Raum spürbar".


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