Detail - Zukunftsblick

Fünf Ziele für den Weg in die Zukunft

24. Februar 2015

Im Benediktinerinnen-Kloster Herstelle treffen sich Geistlicher Rat und Hauptabteilungsleiterkonferenz ein Mal im Jahr zu einer Klausurtagung.

Mit fünf Zielvereinbarungen haben die Leitungsgremien im Erzbistum Paderborn formuliert, wie die Aneignung des Zukunftsbildes in den nächsten Jahren strategisch weitergehen soll.

Herstelle, 24. Februar 2015. Mit fünf Zielvereinbarungen haben die Leitungsgremien im Erzbistum Paderborn formuliert, wie die Aneignung des Zukunftsbildes in den nächsten Jahren strategisch weitergehen soll. Geistlicher Rat und Hauptabteilungsleiterkonferenz (HAK) verständigten sich auf diese Ziele auf ihrer jährlichen Klausurtagung in Herstelle. Bis 2017 sollen die Ziele erreicht sein.

Eine Zielvereinbarung lautet, Mitarbeiter dazu anzuregen, sich das Zukunftsbild anzueignen und Konsequenzen daraus abzuleiten. Eine weitere legt fest, dass die Inhalte und Anliegen des Zukunftsbildes im Handeln der diözesanen Verwaltung spürbar werden sollen. Als drittes Ziel formulierten die beiden Gremien, sowohl die Verteilung des Personals im Erzbistum als auch die Verteilung der materiellen Ressourcen zu überprüfen und fortzuentwickeln. Viertens soll das Zukunftsbild durch verschiedene Maßnahmen nach außen hin erlebbar gemacht werden. Die Einladung zur Auseinandersetzung mit der Botschaft Jesu nannten die beiden Gremien als fünftes Ziel. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Projekt Bistumsentwicklung entwickeln nun Vorschläge, mit welchen Arbeitsschritten die fünf strategischen Ziele erreicht werden können.

"Wir haben sehr gut miteinander gearbeitet", resümierte Monsignore Dr. Michael Bredeck, Leiter des Projektes Bistumsentwicklung, nach dem Ende der Klausurtagung. "Es wurde deutlich: Die Bistumsleitung will so handeln, dass die Anliegen des Zukunftsbildes erkennbar werden. Zudem möchte sie Rahmenbedingungen schaffen, die die Aneignung des Zukunftsbildes erleichtern."

Vor der Arbeit an den strategischen Zielen analysierten die beiden Gremien das Umfeld, in dem das Erzbistum Paderborn wirkt: Betrachtet wurde die Situation der Gläubigen, der religiöse Markt sowie die gesellschaftlichen Entwicklungen, die das kirchliche Leben beeinflussen. Weiteres Thema war die künftige Zusammenarbeit von Geistlichem Rat und HAK und die Frage, wie der Prozess der Bistumsentwicklung auch geistlich verstanden werden könne.


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