Themenliste

Welchen Beitrag wollen / können wir Christen leisten, damit unser / mein Dorf lebendig bleibt?
Vielfalt

Gegenwartsbild

  • Landflucht, demografischer Wandel sowie Digitalisierung sorgen für einen gravierenden Umbruch in den dörflichen Sozialstrukturen
  • Auf die Fragen der Daseinsvorsorge und Mobilität müssen neue Antworten gefunden werden
  • Damit Dörfer lebendig und attraktiv bleiben, braucht es aktive Bürgerinnen und Bürger, die zukunftsfähige Ideen entwickeln
  • Machen wir mit bei Dorfentwicklungsprozessen? Sind wir als Christen vielleicht sogar bewusste Motoren solcher Initiativen?
  • Engagement für das Dorf geht bislang meist nicht von Christen aus.

Zielbild

  • Wir haben Christen, die das Leben auf dem Land aktiv mitgestalten. Mit ihren Wertvorstellungen und Kompetenzen bringen sie sich bewusst als Christ ein. Sie fördern die Zukunftsfähigkeit und den Zusammenhalt ihres Dorfes zusammen mit anderen. Ihre tiefe Motivation ist es im Grunde, Zeichen der Liebe Gottes für die Welt zu sein.
  • Dazu gehört:
    - Wir (als Christen) bringen uns ein in Prozesse der Dorfentwicklung.
    - Wir setzen uns dafür ein, unterschiedliche Akteure miteinander zu vernetzen
    - Wir engagieren uns in Projekten des Dorfes für das Dorf.
    - Wir konzipieren kirchliche Projekte bewusst für das ganze Dorf.
    - Wir sehen unser Dorf als in eine Region eingebundene Einheit.
  • Gemäß der Handlungsfelder aus dem Zukunftsbild zeigt Kirche hier missionarisches Handeln und übernimmt Verantwortung für die Welt im Kleinen.

Erfahrungen und Konzepte

Positive Ansätze gibt es im Projekt LEADER (EU-Projekt zur Förderung ländlicher Räume): Die Landvolkshochschule Hardehausen im Landkreis Höxter und das Dekanat Hochsauerland-Mitte im Projekt „Spiritueller Sommer“ sind engagierte und gefragte Akteure in diesen Projekten.

Bezüge und Stolpersteine

  • LEADER-Projekte in bestimmten Regionen
  • Andere staatliche oder private Projekte zur Förderung des ländlichen Raums (Landaufschwung, IKEK, ELA …)
  • Handlungsfelder „Missionarisch Kirche sein - Pastorale Orte und Gelegenheiten“ und „Caritas und Weltverantwortung - Diakonisch handeln“

Ansprechpartner für das Thema

Stephan Kreye
Tel. (0 56 42) 9823 25
E-Mail: kreye(ät)lvh-hardehausen.de

 

Workshop beim Diözesanen Forum 2017

Das Thema wurde beim Diözesanen Forum im Rahmen eines Workshops vorgestellt. Der Workshop fand statt am Samstag, 30. September 2017, von 10.15 bis 11.45 Uhr im Zelt 01 vor der Stadthalle Unna.

Impressionen aus dem Workshop:

 

Was konkret ist passiert?

  • Es kam zu einem lebendigen Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden.
  • Zentrale Inhalte waren: Vor welchen Herausforderungen stehen Dörfer/ ländliche Regionen heute? Warum engagieren wir uns als Christen, damit die Dörfer lebendig bleiben? Setzen wir uns in solchen Projekten und Prozessen ein und kennen wir Fördermöglichkeiten? Braucht die Kirche ein Gesicht vor Ort?

Was waren die Folgen und wie bewerten Sie sie?

  • Folgen aus dem Gespräch gab es so nicht, es wurden keine Vereinbarungen getroffen.
  • Als Landvolkshochschule möchten wir jedoch im Blick behalten, dass es mehr als erwartet Katholiken gibt, die sich in politischen Projekten zur ländlichen Entwicklung engagieren. Hier kann mehr Vernetzung stattfinden und sinnvoll sein.

Warum ist es passiert?

  • Die kurzen Impulse gaben Gesprächsanregungen. Aber v. a. waren die Anwesenden sehr interessiert und engagiert in dem Thema und konnten darum substanzielle eigene Erfahrungen einbringen.

Material und weiterführende Informationen

  • Der Impulsvortrag von Prof. Joachim Faulde und einige Fotos stehen zur Verfügung.
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