Themenliste

Was sind qualitätsfördernde Faktoren für eine wirksame, nachhaltige pastorale Arbeit?
Prioritäten und Nachrangigkeiten

Gegenwartsbild

  • Veränderungsprozesse irritieren, verunsichern und nehmen viel Zeit und Kraft in Anspruch.
  • Arbeitsbelastung für Pastoralteams und Ehrenamtliche ist hoch, viele sind an der Grenze ihrer Möglichkeiten. 
  • Personalreduzierung und neue Strukturen erfordern Umdenken, Abschiednehmen, Neuausrichtung und Neugestaltung.
  • Eigene Qualitätsansprüche sind nicht kompatibel mit den Anforderungen des Erzbistums/Zukunftsbildes.
  • Forderungen oder der Wunsch Bestehendes aufrecht zu erhalten, binden viele Kräfte und lassen wenig Raum, „alte Zöpfe abzuschneiden“, für Innovation, neue Zielgruppen, Alternativen und die bewusste Auseinandersetzung mit Wirksamkeit und Qualität. 
  • Parallelwelt von „Alt“ und „Neu“, „nicht mehr“ und „noch nicht“ führt leicht zur „Über-"belastung, Demotivation und Resignation. 
  • Der Wunsch gute Arbeit zu leisten ist flächendeckend, es gibt aber wenig Erfolgskontrolle und Erfahrungen mit einer verbindlichen Feedbackkultur, Überprüfung und Messung von Zielerreichung, Wirksamkeit und Nachhaltigkeit. 
  • Direktive Anweisungen und Veröffentlichungen werden nicht immer als Hilfe wahrgenommen, sondern erhöhen den Druck. 
  • Das Gefühl von „nicht beteiligt sein“ führt zur Demotivation und Widerstand.
  • Ruf nach Sanktionen für „Qualitätsverweigerer“ ist laut.   

Zielbild

  • Wirksamkeit und Qualität ist eine Querschnittsaufgabe in allen Bereichen pastoralen und kirchlichen Handelns. 
  • Alle Ebenen und Bereiche haben sich über qualitätsfördernde Faktoren verständigt und diese in ihren Konzepten berücksichtigt. 
  • Pastorale Planung und Angebote orientieren sich an den Schlüsselthemen und Haltungen des Zukunftsbildes. 
  • Betroffene sind in Entscheidungs- und Reflexionsprozesse eingebunden. 
  • Pastorale Planung und Angebote sind auf Wirksamkeit, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit angelegt. 
  • Eine Feedbackkultur ist in allen zentralen Arbeitsbereichen eingeführt und wird zur Überprüfung genutzt.
  • Feedbackergebnisse dienen als Grundlage für Veränderung und Entwicklung auf allen Ebenen unseres Erzbistums. 
  • Wirksamkeit, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit sind Indikatoren für bestehende und zu entwickelnde Angebote.
  • Eine Veränderungsbereitschaft ist auf allen Ebenen des Erzbistums vorhanden.

Erfahrungen und Konzepte

  • Innere Bereitschaft zur Veränderung und Qualitätsentwicklung 
  • Grundvertrauen und Interesse
  • gute Teamkultur
  • die Qualität der Struktur
  • wertschätzende, vertrauensvolle Zusammenarbeit 
  • Beteiligung der Betroffenen
  • zielorientiertes Arbeiten
  • Vernetzung nutzen gestalten 
  • Fehlerfreundlichkeit und Experimentierfreude
  • Delegation und Subsidiarität 
  • Fähigkeiten- und Charismenorientierung statt Aufgabenorientierung
  • gute Vor- und Nachbereitung und entsprechende Zeit dafür 
  • Zielgruppenorientierung
  • Transparenz und Information

Bezüge und Stolpersteine

  • unterschiedliche Kirchenbilder 
  • fehlendes Dienstleistungsbewusstsein 
  • Rollenunklarheit
  • mangelnde Leitung
  • mangelnde Kompetenz
  • unklare Aufgaben und Zuständigkeiten
  • mangelnde Transparenz
  • „Scheinbeteiligung“
  • Entscheidungen auf falschen Ebenen
  • Demotivation und Resignation
  • Komplexität 
  • Fehlende Kritik- und Konfliktfähigkeit
  • Schwerpunktverschiebung: Kontrolle statt Entwicklung

Ansprechpartnerin für das Thema

Betina Zimmermann
Tel. (0 52 51) 1 25 11 59
E-Mail: betina.zimmermann(ät)erzbistum-paderborn.de

 

Abschlussbericht des Teilprojektes

Zum Teilprojekt "Wirksamkeit des Pastoralen Handelns (Qualitätsentwicklung)" liegt inzwischen ein Abschlussbericht vor, der hier zum Download zur Verfügung steht.

Download des Abschlussberichtes

Dr. Claudia Nieser, 16. August 2017

Umsetzungshilfe für Kolping-Familien

Der Kolping Diözesanverband im Erzbistum Paderborn hat für Kolping-Familien eine Umsetzungshilfe zum Zukunftsbild erstellt. Der Text steht hier zum Download zur Verfügung.

Download der Broschüre "Das Zukunftsbild. Eine Umsetzungshilfe für Kolpingfamilien"

Dr. Claudia Nieser, 16.8.2017

Neue Arbeitshilfe zum Zukunftsbild in der offenen Jugendarbeit

Die Abteilung Jugendarbeit/Jugendpastoral hat eine neue Arbeitshilfe herausgegeben, die sich mit der Bedeutung des Zukunftsbildes für die offene Jugendarbeit des Erzbistums Paderborn auseinandersetzt. Die Arbeitshilfe richtet sich an alle hauptberuflichen Fachkräfte in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie an die Träger der Offenen Einrichtungen.

Download der Broschüre

Weitere Informationen finden Sie hier.

Dr. Claudia Nieser, 16.8.2017

Modellprojekte in Attendorn und Balve-Hönnetal begonnen

Mit einer Überprüfung der Pastoralvereinbarung hat die Modellprojekt-Arbeit in den Pastoralen Räumen Attendorn und Balve-Hönnetal begonnen. Anhand der Fragen und Impulse aus dem Werkbuch fanden erste Arbeitsgespräche statt mit dem Pastoralverbundsrat und Pastoralteam in Attendorn sowie dem Gesamtpfarrgemeinderat Balve-Hönnetal.

Betina Zimmermann, 2. Februar 2016

AG Wirksamkeit beginnt Arbeit

16 Praktiker aus der Pastoral im Erzbistum haben sich zur Arbeitsgruppe „Wirksamkeit“ zusammengefunden. Die Zusammensetzung der Arbeitsgruppe soll helfen, unterschiedliche Erfahrungsfelder, Kompetenzen und Vernetzungen zu nutzen, das Thema „Wirksamkeit des pastoralen Handelns“ in den Blick zu nehmen und für den diözesanen Prozess nutzbar zu machen.

Grundgedanke ist, dass die AG Wirksamkeit begleitend zu den Modellprojekten das Thema Wirksamkeit „bewegt“, Themen aufspürt, berät und „auf den Weg bringt“. Die AG ist kein Entscheidungs- sondern ein Beratungsgremium und soll ihren Teil dazu beitragen, das Werkbuch und Empfehlungen für diözesane Standards  (weiter) zu entwickeln. Der Arbeitsauftrag gilt bis zum Ende des Projektzeitraumes (Juni 2017).

Betina Zimmermann, 3. November 2015

Teilprojektleiterin jetzt auch formell eingesetzt

Betina Zimmermann hat jetzt mit 50% Beschäftigungsumfang die Leitung des Teilprojektes übernommen. In den Monaten zuvor hatte sie bereits an der Erarbeitung des Werkbuches zur Aneignung mitgearbeitet (siehe Punkt #21) und die Planungen des Teilprojektes in unterschiedlichen Gremien vorgestellt.

Markus Freckmann, 1. Juli 2015

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