Themenliste

Wie kann Sakramentenpastoral in den jeweiligen Bereichen zukunftsfähig aufgestellt werden?
Prioritäten und Nachrangigkeiten

Gegenwartsbild und Suchfragen

  • die bisherigen Wege der Sakramentenpastoral können so nicht mehr weiter beschritten werden
  • Inhaltlich konzeptionell und organisatorisch bedarf es neuer Ansätze, die sowohl der veränderten Situation bei denen, die nach den Sakramenten fragen, als auch bei denen, die sich in der Vorbereitungsphase und darüber hinaus engagieren, Rechnung trägt
  • Wie gelingt es, KatechetInnen / WegbegleiterInnen entsprechend zu qualifizieren und die Vorbereitungszeit als gemeinsame Erfahrungszeit auf den Wegen des Glaubens anzulegen?
  • Wie gestaltet sich ein effektives und effizientes Zusammenspiel von Priestern, Laien im kirchlichen Dienst und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen ?
  • Wie kann Sakramentenpastoral zum aktiven Thema der Gemeinde vor Ort werden?
  • Wie kann die Nachhaltigkeit der Sakramentenpastoral so ausgestaltet werden, dass sie über eine punktuell-situative Erfahrung hinausweist?

Zielbild

  • In den pastoralen Räumen etablieren sich MitarbeiterInnen-Kreise, die in kollegialer Verantwortung mit dem Pastoralteam die jeweiligen Prozesse der Sakramentenpastoral gestalten
  • In den gemeinsam gestalteten Erfahrungs- und Glaubensräumen verbinden sich Lebenswirklichkeit und Glaube auf lebendige Art und Weise
  • Die Einheit der Initiationssakramente wird sichtbar und die Zuwendung Gottes in jeder Lebenssituation real erfahrbar
  • Die so gefeierte Entschiedenheit zum Christ-sein in der Welt zeitigt ihre je eigene Wirkungsgeschichte
  • Die Taufberufung entfaltet sich in der Glaubens- und Lebensgeschichte des einzelnen wie der Gemeinde

Erfahrungen und Konzepte

  • Die Grundchiffren einer zukunftsfähigen Sakramentenpastoral lassen sich anhand folgender Kategorien entwickeln:
    - partizipativ
    - mystagogisch
    - katechumenal
    - lebenswelt-orientiert
    - differenziert  (vgl. Zukunftsbild; Konturen einer zukünftigen Sakramentenpastoral , Perspektivgruppe 2014; Zeit zur Aussaat etc.)
  • In dialogisch angelegten Prozessen vor Ort werden Linien einer zukünftigen Sakramentenpastoral erarbeitet und umgesetzt
  • Die Ergebnisse der Prozesse werden dokumentiert und evaluiert
  • Sie werden zu Optionen einer zukunftsfähigen Sakramentenpastoral verdichtet, die Orientierung und Hilfestellung anbieten
  • Es bedarf einer kontinuierlichen und verlässlichen Prozessbegleitung vor Ort, die rückgebunden ist an die diözesane Ebene

Bezüge und Stolpersteine

  • Modellprojekte in Kooperation mit dem BDKJ (Firmpastoral)
  • Kooperation mit den Dekanaten und pastoralen Teams in den Räumen im Bereich Ehe und Familie
  • Liturgische Vorgaben für die Spendung der Sakramente
  • Spannungen zu Vorgaben des kirchlichen Rechts
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