Themenliste

Wie stellen wir uns der „Aufgabe von Gebäuden“ in den Pastoralen Räumen mit diözesanen Angeboten?
Prioritäten und Nachrangigkeiten

Gegenwartsbild

  • Die Gemeinden sind mit ihrem Immobilienbestand auf das Bild der Territorialgemeinde hin aufgestellt, können diesen Bestand aber perspektivisch weder inhaltlich, noch personell oder finanziell erhalten
  • Die vorhandenen Immobilienkonzepte werden den Anforderungen des Pastoralen Raumes/ einer veränderten Pastoral nur eingeschränkt gerecht

Zielbild

  • Immobilien-Entscheidungen in den Kirchengemeinden werden nicht objektbezogen, sondern in einem Konzept für alle Immobilien im Pastoralen Raum getroffen
  • Ziel der künftigen Entwicklung ist die Reduzierung des Bestandes und Fokussierung auf die pastorale Planung und Ziele
  • Kirche bleibt dabei in den Orten und Städten erkennbar und missionarisch
  • kirchliche Orte sind gastlich und für gemeinschaftsbildenden Begegnung geöffnet

Erfahrungen und Konzepte

  • Broschüre „ Die Aufgabe von Gebäuden
  • Beratungsnetzwerk aus dem Erzbischöflichen Generalvikariat und den Gemeindeverbänden
  • Beim Diözesanen Forum wird ein Modell für die örtliche Beratung und Entscheidungsfindung zu einem Immobilienkonzept für den gesamten Pastoralen Raum vorgestellt

Bezüge und Stolpersteine

  • Verfahren für die Förderung und Genehmigung von Baumaßnahmen in den Kirchengemeinden
  • Das Teilprojekt zum Zukunftsbild für die perspektivische Nutzung von Immobilien in den Kirchengemeinden hat Anfang 2016 das Konzept vorgelegt. Seit dem laufen Arbeiten zur Umsetzung des Konzeptes in der diözesanen Verwaltung. Dies nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch, als die Konzepterstellung ist auch zum Diözesanen Forum 2017 noch nicht abgeschlossen.
  • Pastoraler Räume, die mit der Broschüre arbeiten möchten, erhalten die dazu nötige Unterstützung aus dem Generalvikariat bislang noch nicht.
  • Es soll 2018 in ein "Pilotprojekt" mit einem Pastoralen Raum ein erster Versuch gestartet werden, bevor es dann ab 2019 allen Räumen ermöglicht werden kann und soll.
  • Weiterhin werden Baumaßnahmen objekt-bezogen beraten.

Ansprechpartner für das Thema

Thomas Klöter
Tel. 0 52 51 1 25 12 84
E-Mail: thomas.kloeter(ät)erzbistum-paderborn.de

Zwei Podien fragen „Wie bleibt die Kirche im Dorf?“

Die Gemeindeverbände Hochsauerland-Waldeck und Hellweg haben ihre Verbandsversammlungen 2016 unter den Themenschwerpunkt der Perspektiven für kirchliche Immobilien gestellt. An beiden Abenden diskutierten Vertreter aus Kirchengemeinden, Erzbistum und Politik über die Frage „Wie bleibt die Kirche im Dorf?“. Einen Bericht finden Sie unter dieser Verknüpfung.

Dr. Claudia Nieser, 6. Dezember 2016

Veröffentlichung des Diskussionspapiers „Die Aufgabe von Gebäuden“

Das Diskussionspapier „Die Aufgabe von Gebäuden“ wurde im Juli 2016 veröffentlicht und soll nun ein Jahr lang bis zum Diözesanen Forum im September 2017 beraten werden. Erstellt wurde es in verschiedenen Arbeitsgruppen, in denen Vertreter aus Erzbischöflichem Generalvikariat, Vertreter aus Kirchengemeinden sowie externe Fachleute zusammengearbeitet haben. In den kommenden Monaten beraten nun Dechantenkonferenz, Diözesanpastoralrat und Priesterrat über das Papier. Gleichzeitig sind Pastorale Räume eingeladen, das vorgeschlagene Konzept auszuprobieren und positive sowie negative Erfahrungen an das Erzbistum zurückzumelden. Abschluss der Anhörung und Beratung ist das Diözesane Forum zum Zukunftsbild am 29./30. September 2017 in Unna. Zum Jahr 2018 soll dann das Verfahren für die Immobilienentscheidung vor Ort mit den diözesanen Standards verbindlich in Kraft gesetzt werden. 

Pressemeldung zur Veröffentlichung des Diskussionspapiers

Dossier „Immobilien in den Pastoralen Räumen“

Dr. Claudia Nieser, 2. August 2016 

Fahrplan für Konsultationsphase

Auf Grundlage der bisherigen Vorbereitungen und Überlegungen im Teilprojekt wird ein diözesaner Konsultationsprozess geführt. Dazu soll bis Mai eine Broschüre veröffentlicht werden. Das Heft soll den programmatischen Titel „Die Aufgabe von Gebäuden“ tragen und so deutlich machen, dass im Erzbistum von den Aufgaben und Funktionen der Gebäude her geplant werden soll, zugleich aber eine Reduzierung des vorhandenen Bestandes durch Aufgabe einzelner Gebäude erfolgen muss. Über die Vorarbeiten im Teilprojekt werden die bischöflichen Gremien Dechantenkonferenz (Herbst 2016) und Priesterrat (Frühjahr 2017) sowie der Diözesanpastoralrat beraten. Im Rahmen des Diözesanen Forums 2017 soll die Konsultationsphase enden und dann diözesane Regelungen zum Umgang mit Immobilien in Kraft gesetzt werden.

Markus Freckmann, 29. Februar 2016

Entscheidungsoptionen und Arbeitspakete entwickelt

In einer zweiten Sitzung haben die Teilnehmer des April-Workshops Empfehlungen für das Erzbistum entwickelt. Die Lenkungsgruppe Bistumsentwicklungen hat die Empfehlungen entgegengenommen und ihre Umsetzung beauftragt. Die Fachabteilungen im Generalvikariat werden nun die Details ausarbeiten und eine Entscheidung der Gremien vorbereiten. Dies wird zunächst durch die Hauptabteilungsleiterkonferenz im Generalvikariat beraten. Anschließend werden der Priesterrat und die Dechantenkonferenz beteiligt (beide jeweils mit der Sitzung im Februar 2016).

Es sollen Standards für Immobilien zur Aufnahme in das "Werkbuch" zum Zukunftsbild (siehe Punkt #21) erarbeitet und der Lenkungsgruppe am 4. Dezember 2015 zur Beratung vorgelegt werden.

Markus Freckmann, 14. Juli 2015

Repräsentativ besetzter Workshop zum Thema

In einem Workshop haben repräsentativ ausgewählte Kirchenvorstände, Priester und Fachleute aus dem Erzbischöflichen Generalvikariat an Thema perspektivische Nutzung von Immobilien gearbeitet. Unter den Teilnehmern waren auch Mitglieder des Diözesan-Verwaltungsrates, der Anträge auf Baumaßnahmen in den Kirchengemeinden entscheidet. Gearbeitet wurde nach den in Kapitel 4.2 des Zukunftsbildes beschriebenen Prinzipien für Entscheidungen. Die Teilnehmer haben Verschwiegenheit über die Ergebnisse vereinbart. Eine Arbeitsgruppe soll nun die angedachten Szenarien präzisieren.

Markus Freckmann, 27. April 2015

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