Themenliste

Wie ermutigen wir Menschen, ihre Charismen, Talente und Begabungen zu entdecken, um für sich und andere ein gelingendes Leben zu ermöglichen und um Welt und Kirche mitzugestalten?
Engagement und Professionalität

Gegenwartsbild

  • Erhebungen im „Modellprojekt Taufberufung“ zeigen, dass der Begriff der „Taufberufung“ selbst bei vielen katholisch getauften Menschen wenig Relevanz hat mit Blick auf Bezugs- und Berührungspunkte im eigenen Leben.
  • Persönliches Engagement wird nur selten mit dem Gedanken der eigenen Berufung aus der Taufe in Verbindung gebracht.
  • Selbst gewähltes Engagement von Menschen liefert einen Schlüssel zu Sinnerfüllung im eigenen Leben und zum Einsatz für relevante Themen und Anliegen in Kirche und Welt.
  • Menschen suchen nach Deutungen für Erfahrungen im Rahmen ihres Engagements.
  • Menschen wollen in ihrem Engagement nicht fremdbestimmt werden. Ebenso wenig mögen sie Vereinnahmung im Sinne vorweggenommener kirchlich-religiöser Deutung ihres Engagements.

Zielbild

  • Instrumente zur Potentialerschließung und Potentialförderung stehen zur Verfügung.
  • Multiplikator/innen sind befähigt, in diesem Bereich fördernd und ermutigend zu begleiten und unterstützen.
  • Multiplikator*innen/Christ*innen sind befähigt und ermutigt, die Erfahrungen von Menschen im Rahmen ihres persönlichen Engagements mit einem Deutungsangebot im Kontext unseres Verstehens der Taufberufung jedes Einzelnen zu verknüpfen.
  • Menschen finden vielfältige Möglichkeiten eines ihnen angemessenen Engagements vor. Rahmenbedingungen für solches Engagement sind formuliert.

Erfahrungen und Konzepte

  • Selbstgewähltes Engagement der Menschen bildet eine wesentliche Grundlage für die Erschließung der Berufungsfrage.
  • Narrative Zugänge über Biografie und Engagement ermöglichen das Entdecken und Deuten von Motivationen, Charismen, Talenten und Begabungen.
  • Erschließen persönlicher Ressourcen.
  • Entwicklung von Potentialtools zum Einsatz z.B. in der Engagementförderung.
  • Sprachfähigkeit und Deutungsformen vor diesem Hintergrund neu denken.

Bezüge und Stolpersteine

  • Ehrenamtsförderung
  • Berufungspastoral
  • Schulpastoral und Bildung

Ansprechpartner für das Thema

Ludger Drebber (1.v.l.)
Tel. (0 52 51) 1 25 16 07
E-Mail: ludger.drebber(ät)erzbistum-paderborn.de

Konstanze Böhm-Kotthoff (2.v.l.)
Tel. (0 52 51) 1 25 12 03
E-Mail: konstanze.boehm-kotthoff(ät)erzbistum-paderborn.de

Julia Fisching-Wirth (3.v.l.)
Tel. (0 52 51) 1 25 16 51
E-Mail: julia.fisching-wirth(ät)erzbistum-paderborn.de

Kathrin Speckenheuer (nicht auf Foto)
Tel. (0 52 51) 1 25 15 19
E-Mail: kathrin.speckenheuer(ät)erzbistum-paderborn.de

Dr. Andreas Koritensky (nicht auf Foto)
Tel. (0 52 51) 1 25 16 78
E-Mail: andreas.koritensky(ät)erzbistum-paderborn.de

 

 

Studientag zum Modellprojekt

Am 23. Juni 2016 fand im Haus Maria Immaculata in Paderborn ein Studientag zu den beiden Modellprojekten "Pastoraler Raum als Netzwerk" und "Taufberufung als Referenzgröße zukunftsweisender Bistumsentwicklung" statt. 42 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Feldern der Pastoral im Erzbistum Paderborn kamen und diskutierten die ersten Erkenntnisse. Nähere Informationen dazu unter dieser Verknüpfung.

Dr. Claudia Nieser, 11. Juli 2016

Zwischenbericht liegt vor

Für das Modellprojekt "Taufberufung als Referenzgröße zukunftsweisender Bistumsentwicklung" liegt ein Zwischenbericht vor. Eine Zusammenfassung kann unter dieser Verknüpfung nachgelesen werden.

Dr. Claudia Nieser, 2. Juni 2016

Interviews über Berufungsgeschichten

Seit April 2015 werden leitfragengestützte Interviews geführt. Vorgesehen sind 12 Interviews mit Menschen, die entlang von persönlichen Berufungsgeschichten zum Thema Taufberufung berichten. Jedem Interview folgt eine Auswertung mit der Projektgruppe in einer Telefonkonferenz. Eindrücke, Wahrnehmungen, Erkenntnisgewinn mit Blick auf die Ausgangsfrage des Projektes werden ausgetauscht und dienen als Grundlage zur Überprüfung der Interviewverläufe.

Julia Fisching-Wirth, 14. September 2015

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