Detail - Zukunftsblick

Vom Exodus zur Organisationsentwicklung

14. November 2017

Rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren bei der Betriebsversammlung dabei.

Generalvikar Alfons Hardt begrüßte die Mitarbeiter aus dem Generalvikariat in der Paderborner Schützenhalle.

Monsignore Dr. Michael Bredeck führte durch das Programm.

Vier Gesprächsrunden gaben einen Einblick in den Stand der Organisationsentwicklung.

Vier Gesprächsrunden gaben einen Einblick in den Stand der Organisationsentwicklung.

Vier Gesprächsrunden gaben einen Einblick in den Stand der Organisationsentwicklung.

Vier Gesprächsrunden gaben einen Einblick in den Stand der Organisationsentwicklung.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Generalvikariates informieren sich über Veränderungsprozesse

Generalvikar Alfons Hardt begrüßte jetzt rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Erzbischöflichen Generalvikariates im Paderborner Schützenhof zu einer Betriebsversammlung. Thema war der aktuelle Stand der Organisationsentwicklung in der Verwaltungsbehörde. Die Überschrift der Veranstaltung lautete: "Auf dem Weg des Zukunftsbildes. Vom Exodus zur Organisationsentwicklung".

Durch das Programm der Betriebsversammlung führte Monsignore Dr. Michael Bredeck, Leiter des Projektes Bistumsentwicklung. "Die große Beteiligung spricht für ein hohes Interesse am Weg der Organisationsentwicklung im Erzbischöflichen Generalvikariat", sagte er zur Begrüßung. Der Entwicklungsprozess, der in der Behörde derzeit stattfinde, sei kein Selbstzweck, führte er in seinen einführenden Worten weiter aus. "Vielmehr ist die Organisationsentwicklung Teil eines Weges, der durch das Zukunftsbild für das ganze Erzbistum formuliert worden ist."

Monsignore Dr. Bredeck ermutigte die Zuhörerinnen und Zuhörer dazu, nicht nur passiv auf Informationen über den eingeschlagenen Weg zu warten. "Die Organisationsentwicklung braucht Menschen, die sich dem Prozess aktiv zur Verfügung stellen."

Vier moderierte Gesprächsrunden prägten die weitere Versammlung. Sie waren mit den Begriffen "Aufbruch", "Jubel", "Belastung" und "Perspektive" überschrieben. Diese vier Stationen waren dem Buch Exodus entliehen worden, das den Weg des Volkes Israel aus Ägypten ins gelobte Land beschreibt, und wurden auf die Situation der Kirche von Paderborn übertragen.

In der Gesprächsrunde "Aufbruch" informierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die im Rahmen der Organisationsentwicklung erstellte Prozesslandkarte, die Abläufe im Generalvikariat abbildet, gaben Einblick in das Fortbildungsprogramm für Führungskräfte, das seit 2015 im Generalvikariat unter der Überschrift "Fokus Führung" durchgeführt wird, und beschrieben, wie die Organisationsentwicklung in der alltäglichen Arbeit spürbar ist.

Mit einem Blick auf das im Rahmen der Organisationsentwicklung bearbeitete Thema "Beschwerdemanagement" begann die Gesprächsrunde, die unter der Überschrift "Jubel" stand. Es folgte ein Rückblick auf das Diözesane Forum, das Ende September 2017 in Unna stattgefunden hat und nach dem 90 Prozent der Teilnehmer angegeben hatten, zuversichtlich auf den zukünftigen Weg der Kirche von Paderborn zu schauen. Informationen über die Angebote, die das Erzbischöfliche Generalvikariat als zertifizierter "familienfreundlicher Arbeitgeber" zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie macht, schlossen die zweite Gesprächsrunde ab.

Die Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen, die mit der Digitalisierung vieler Arbeitsabläufe im Generalvikariat verbunden sind, standen am Anfang der Gesprächsrunde zum Thema "Belastung". Ein Bericht über die Bewältigung besonders komplexer "Knoten" innerhalb der Organisationsentwicklung endete mit dem Appell, die notwendigen Arbeitsschritte in einem angemessenen Tempo durchzuführen. Abgeschlossen wurde die Gesprächsrunde mit dem Wunsch, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Generalvikariat an der Lösung von Knoten beteiligt werden.

Mit einer Gesprächsrunde unter dem Leitwort "Perspektive" endete die Betriebsversammlung. Darin wurde thematisiert, dass sich die Strukturen im Generalvikariat so verändern müssten, dass sie zu den veränderten kirchlichen Strukturen in den Pastoralen Räumen passgereicht seien. In einem weiteren Beitrag wurde beschrieben, welche Veränderungen in der Kirchenverwaltung jenseits des Generalvikariates anstehen. Schließlich wurde beschrieben, welche Chancen in Veränderungsprozessen stecken: Wenn es gelänge, Abwehr und Frustration zu überwinden, beinhalteten Veränderungsprozesse die Chance zur Neuausrichtung und neuen Perspektiven.

Für die musikalische Begleitung der Betriebsversammlung sorgte Miriam Buthmann und Band 


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