Detail - Zukunftsblick

"Prüfet alles und behaltet das Gute"

02. August 2017

Als erster Pastoraler Raum hat der Pastoralverbund Reckenberg beim Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn eine Fortschreibung seiner Pastoralvereinbarung eingereicht. Erstreckte sich die erste Fassung der Pastoralvereinbarung auf die Jahre 2013 bis 2015, nimmt der neue Text die Jahre 2017 bis 2020 in den Blick.

Als erster Pastoraler Raum hat der Pastoralverbund Reckenberg beim Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn eine Fortschreibung seiner Pastoralvereinbarung eingereicht. Erstreckte sich die erste Fassung der Pastoralvereinbarung auf die Jahre 2013 bis 2015, nimmt der neue Text die Jahre 2017 bis 2020 in den Blick. Der Fortschreibung ist als biblisches Leitwort ein Wort aus dem 1. Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher vorangesetzt: "Prüfet alles und behaltet das Gute" (1Thess 5,21). Entsprechend war der Fortschreibung eine Reflexion des seit 2010 gegangenen Weges vorangegangen. Unter anderem nach Klausurtagungen mit dem Pastoralverbundsrat und mit Pfarrgemeinderäten wurde dann der neue Text mit neuen Zielsetzungen auf den Weg gebracht. 

In der Fortschreibung analysieren die Verantwortlichen im Pastoralverbund Reckenberg die gegenwärtige Situation, reflektieren die bis 2015 gesetzten Ziele und formulieren Schwerpunkte für die Jahre 2017 bis 2020. Dazu zählen zum Beispiel das Vorhaben, Vorbereitung und Spendung der Sakramente, Beerdigungen und Gottesdienste weiterhin in hoher und ansprechender Qualität zu gewährleisten sowie die Stärkung und Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Erstellt werden soll außerdem ein "Pastoralkonzept 2024", um auf die geringer werdende Anzahl hauptamtlicher Mitarbeiter zu reagieren, die der "Pastorale Einsatzplan 2024" des Erzbistums vorsieht. Die Frauen und Männer des Pastoralverbundes beschäftigt außerdem der Neubau des Verwaltungszentrums in Wiedenbrück und der damit verbundene Wechsel von bisher selbständigen Pfarrbüros hin zu einer zentralen Verwaltung mit Kontaktbüros in den Gemeinden. Nach wie vor sollen neue Projekte initiiert und ausprobiert werden, wie zum Beispiel die "Sommerkirche" oder "theologische Gesprächsabende".

Julia Fisching-Wirth vom Referat "Pastorale Planung und Konzeptentwicklung pastoraler Räume" im Erzbischöflichen Generalvikariat begrüßt die zeitlich kleinen Schritte, in denen der Pastoralverbund Reckenberg in die Zukunft geht. "Auf diese Weise ist es besser möglich, auf sich verändernde Situationen zu reagieren und sich realistische Ziele vorzunehmen, die für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leistbar sind", so Julia Fisching-Wirth. "Außerdem wird deutlich: Pastoralvereinbarungen sind Arbeitspapiere und keine für ewig festgeschriebenen Gesetzestexte, die sich nicht verändern dürfen."

In einem Antwortbrief an den Pastoralverbund bedankte sich Prälat Thomas Dornseifer, Leiter der Hauptabteilung Pastorale Dienste, für die Zusendung der Arbeitsergebnisse. Darin seien auch für die Diözesanebene wertvolle Hinweise für die Fortschreibung von Konzepten und die Entwicklung von Strategien enthalten. Prälat Dornseifer stellte fest: "Erst im Miteinander der Ebenen und im Austausch verschiedener und differenzierter Erfahrungen kann Pastoral gelingen."

Mit der Fortschreibung seiner Pastoralvereinbarung folgt der Pastoralverbund Reckenberg einer Empfehlung, die in Anlage 1 zum Zukunftsbild "Schritte zur Umsetzung" enthalten sind. Darin heißt es: "Jeder Pastorale Raum/Pastoralverbund soll künftig, etwa alle vier Jahre, gegebenenfalls in Verbindung mit den Legislaturperioden der gewählten Gremien, eine mindestens eintägige Werkstatt durchführen, um auf der Basis der Pastoralvereinbarung die Entwicklung der Pastoral vor Ort zu überprüfen und fortzuschreiben sowie Maßnahmen zur Sicherung der Wirksamkeit des pastoralen Handelns zu entwickeln."

Pastoralvereinbarung Pastoralverbund Reckenberg 2013-2015

Fortschreibung der Pastoralvereinbarung 2017-2020


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