Detail - Zukunftsblick

Eine Ermutigung für die eigene Arbeit

04. Juli 2017

Gemeindereferentin Ulrike Rövenkamp erlebte die Veranstaltung als Ermutigung für ihre Arbeit.

Dankbar für die gute Kommunikation des Pastoralen Personals untereinander: Monsignore Andreas Kurte.

Zusammenfassung der Ergebnisse am Ende einer intensiven Veranstaltung.

"Für mich ein sehr beachtliches Signal", blickt Ulrike Rövenkamp zufrieden auf das zweite Begegnungstreffen. "Zwischen Anforderung und Überforderung - Pastorales Personal und Kirchenentwicklung" in der "Alten Kaue" auf dem Zechengelände Adolph von Hansemann in Dortmund zurück.

"Für mich ein sehr beachtliches Signal", blickt Ulrike Rövenkamp zufrieden auf das zweite Begegnungstreffen. "Zwischen Anforderung und Überforderung - Pastorales Personal und Kirchenentwicklung" in der "Alten Kaue" auf dem Zechengelände Adolph von Hansemann in Dortmund zurück. Die Gemeindereferentin aus Dortmund-Aplerbeck gehörte heute zu den rund 200 Teilnehmern, die auf Einladung von Erzbischof Hans-Josef Becker zum Austausch in das alte Industriegebäude gekommen war.

"Persönlich finde ich es sehr gut, dass der Erzbischof die Initiative ergreift und mit Priestern, Diakonen und Gemeindereferenten ins Gespräch kommt, um Themen der Kirchenentwicklung zu diskutieren", sagt Ulrike Rövenkamp, die bereits 28 Jahre als Gemeindereferentin arbeitet und sehr zufrieden den Heimweg antreten wird. "Ich habe den Erzbischof sehr authentisch erlebt." Dass solche Veranstaltungen möglich sind, ermutigt sie in ihrer Arbeit.

Die Fragestellungen des Begegnungstreffens berührt auch sie. "Ich habe schon viele Veränderungen erlebt und arbeite in einer fusionierten Gesamtpfarrei", hat sie nicht den Mut und Willen verloren, die Kirche zukunftsfähig zu halten. Die Herausforderung, sich als Kirche verändern zu wollen und zu müssen, ist für Ulrike Rövenkamp klar, sie will ihren Teil dazu beitragen, "weil ich mich durch die Bistumsleitung in meiner Arbeit wertgeschätzt fühle."

"Ich habe einen herzerwärmenden Tage heute hier in Dortmund erlebt", fasst Wilfried Prior seine Eindrücke vom Begegnungstreffen zusammen. Dass Erzbischof Hans-Josef Becker von einer lernenden Organisation gesprochen habe, ermutige ihn. Wilfried Prior hat seine Wurzeln in Paderborn, ist jedoch seit Jahren im Bistum Osnabrück für die Personalentwicklung zuständig. Als Gast war er heute in Dortmund geladen, um seine Eindrücke mit dem Blick von außen zu schildern. Die unterschiedlichen Menschen und unterschiedlichen Denkweisen sollten gemeinsam weiter in der Suchbewegung bleiben. "In der Art, wie sie heute miteinander gearbeitet haben, habe ich eine beachtliche geistliche Tiefe erlebt."

Manche Dinge, die heute vorsichtig angedacht würden, könnten schon in wenigen Jahren "Kinderkram" sein, meinte er. Prior munterte auf: "Sie sollten weiter gemeinsam arbeiten und jetzt beginnen, der Anforderung des Heiligen Geistes zu entsprechen. Sie sollten etwas zusammen entwickeln und nicht in Abgrenzung. Leitung und Verantwortung müssen neu definiert werden. Dann sind wir auch lebendig und stark in einer Gesellschaft, die uns auch 2034 braucht."

Monsignore Andreas Kurte, Leiter der Zentralabteilung Pastorales Personal im Erzbischöflichen Generalvikariat, zog nach zwei Veranstaltungstagen ein positives Fazit: "Ich bin hoch zufrieden. Wir haben eine neue Form des Miteinanders und des Überlegens erreicht. Ich bin dankbar für die gute Kommunikation des pastoralen Personals untereinander."


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