Detail - Zukunftsblick

Ein Hingucker auf drei Rädern

30. November 2016

Der "Himmelsflitzer" des Pastoralen Raums Dortmund-Ost (Foto: Olaf Eberth, PR Dortmund-Ost).

Der "Himmelsflitzer" des Pastoralen Raums Dortmund-Ost (Foto: Olaf Eberth, PR Dortmund-Ost)

Pfarrer Ludger Keite (links) mit dem Himmeslflitzer-Team (Foto: Olaf Eberth, PR Dortmund-Ost)

Der "Himmelsflitzer" bei der Verteilung des Friedenslichtes von Bethlehem im Jahr 2015 (Foto: Olaf Eberth, PR Dortmund-Ost)

Besuch vom Teilprojekt Evangelisierung im November 2016 (Foto: Olaf Eberth, PR Dortmund-Ost)

Seit 2014 kann man im Dortmunder Osten die katholische Kirche laut röhrend näher kommen hören. Denn seit diesem Jahr rollt über die Straßen von Asseln, Brackel, Neuasseln und Wickede ein dreirädriges Rollermobil der Marke Piaggio, das die meisten Menschen aus dem Italien-Urlaub kennen dürften.

Seit 2014 kann man im Dortmunder Osten die katholische Kirche laut röhrend näher kommen hören. Denn seit diesem Jahr rollt über die Straßen von Asseln, Brackel, Neuasseln und Wickede ein dreirädriges Rollermobil der Marke Piaggio, das die meisten Menschen aus dem Italien-Urlaub kennen dürften. Bei dem auffälligen Fahrzeug handelt es sich um den sogenannten „Himmelsflitzer“ des Pastoralen Raumes Dortmund-Ost, mit dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pastoralen Raumes punktuelle und unkomplizierte Kontakte mit der Kirche ermöglichen möchten. An den unterschiedlichsten Orten stehen sie für Fragen, Wünsche, Anregungen der Menschen zur Verfügung.

Auf Einladung des Teilprojektes Evangelisierung besuchte im November eine interessierte Gruppe aus dem Erzbistum den Dortmunder Osten und erlebte dort „eine Kirche, die mit dem Himmelsflitzer überrascht, die sich auf den Weg zu den Menschen macht, die zuhört und lernen möchte“. Das Pastoralteam und die Gremien wollten im Dortmunder Osten einen Ort der Begegnung schaffen und entschieden sich schließlich für diese mobile Lösung. Finanzielle Förderung für diese Idee erhielten sie vom Erzbistum Paderborn aus dem Fonds für Innovative Projekte.

An Allerheiligen stand der Kirchenflitzer am Ausgang des Hauptfriedhofs. Besucher konnten die Namen ihrer Verstorbenen auf einen Zettel schreiben, verbunden mit dem Angebot, dass im darauffolgenden Sonntagsgottesdienst namentlich für die Verstorbenen gebetet wurde. Der Himmelsflitzer stand auch schon an der Straßenbahnhaltestelle in Brackel. Dort knüpften die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kontakte mit den Wartenden und kamen mit Hilfe von Fragebögen über die Kirche ins Gespräch. Bei Gemeindefesten, dem zehnjährigen Jubiläum des Wohnhauses St. Gabriel und dem Abschiedsfest der Hauptschule in Wickede war der Himmelflitzer ebenfalls bereits ein Hingucker, ebenso bei Fronleichnamsprozessionen oder der Verteilung des Friedenslichtes. Mindestens einmal im Monat ist der Himmelflitzer unterwegs, oft auch häufiger an ganz unterschiedlichen Orten.

Pastor Stefan Wigger und Gemeindereferentin Angelika von Kölln unterstützen das Projekt von Hauptamtlichen-Seite, dazu viele Ehrenamtliche mit ganz unterschiedlichen Aufgaben: Fahren des Autos, Sorge fürs Auto, Ansprechen von Menschen an den unterschiedlichen Orten, Öffentlichkeitsarbeit…

Das Autokennzeichen lautet übrigens DO – PX – 380. Im Gotteslob findet man unter der Nummer 380 das Lied „Großer Gott, wir loben dich“…


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