Detail - Zukunftsblick

Finanzbericht 2015 legt Schwerpunkt auf neue Wege in Seelsorge und Caritas

25. Oktober 2016

Generalvikar Alfons Hardt (rechts) und Dirk Wummel, Leiter der Hauptabteilung Finanzen im Generalvikariat, stellten jetzt den Finanzbericht 2015 vor.

 "Kirche im Aufbruch" lautet das Schwerpunktthema im jetzt veröffentlichten Finanzbericht des Erzbistums Paderborn für das Jahr 2015. Darin wird deutlich, dass über 30 Millionen Euro aus dem Überschuss von insgesamt 44,2 Millionen Euro in das gewachsene Netz von seelsorgerischen und caritativen Leistungen gehen. "Dabei geht die Kirche auch neue Wege", so Generalvikar Alfons Hardt anlässlich der Vorstellung des Berichts. "Sie verlässt traditionelle Räume, wagt Experimente und macht ungewöhnliche Angebote." 

Der Finanzbericht 2015 zeigt anschauliche Beispiele für diese neuen Räume, Experimente und ungewöhnlichen Angebote, die auch in einem Video vorgestellt werden. Dabei handelt es sich vor allem um Projekte, die aus dem Fonds für Innovative Projekte gefördert wurden und Anliegen des Zukunftsbildes umsetzen. Beschrieben werden Projekte wie die "Haltestelle" in Bad Driburg oder das "gast+haus" in Bielefeld, die im städtischen Leben neue Formen der Begegnung bieten. Auch bei der Feier von Gottesdiensten zeigt sich viel Kreativität, wie etwa im Projekt "Kirche am See" in Körbecke am Möhnesee oder im Projekt "Raum für..." in der Kirche St. Agnes in Hamm.

Neben dem Fonds für Innovative Projekte gibt es einen Fonds zur Förderung von Projekten christlicher Popularmusik. Die Verbindung von Glauben und Musik ist fester Bestandteil der Jugendseelsorge und öffnet in der Sprache der jungen Menschen neue Perspektiven auf den Glauben. Unter der Überschrift "Sounds Go(o)d" können Jugendliche oder junge Erwachsene, die etwa finanzielle Unterstützung für Konzerte, Bandcoaching, Proberaum und Noten brauchen, einen Antrag stellen.

Im caritativen Bereich setzen die Integrationsprojekte für Flüchtlinge Zeichen. Weit über 700 Projekte wurden bisher aus dem Flüchtlingsfonds des Erzbistums Paderborn gefördert. Das Engagement ehrenamtlicher Helfer stützt sich auf ein Netz von Beratungseinrichtungen mit vielen zusätzlichen hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Spektrum reicht von der Unterbringung über Sprachkurse und Verfahrensbegleitung bis zur Hilfe bei der Wohnungssuche.

Aus dem Finanzbericht 2015 geht hervor, dass das Erzbistum Paderborn das Jahr 2015 mit einem Überschuss von 44,2 Millionen Euro abgeschlossen hat. Damit liegt das Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres. Vom Überschuss fließen 20,8 Millionen Euro an die Kirchengemeinden, die damit ihre Arbeit stärken und verstetigen können. Weitere 9 Millionen Euro werden für die Caritas und den Flüchtlingsfonds des Erzbistums eingesetzt. Für Projekte zur Umsetzung des Zukunftsbildes stellt das Erzbistum eine Million Euro bereit.

Ausführlichere Informationen: http://finanzbericht2015.erzbistum-paderborn.de

Zum Video Erzbistum Paderborn - Kirche im Aufbruch


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