Detail - Zukunftsblick

"Wahn.Sinn.Glaube" in Attendorn

22. Juni 2016

In den drei Etagen der Werbeagentur "Wahnsinns fette Beute" sprachen 80 Frauen und Männer aus Attendorn über die Zukunft der Kirche.

In den drei Etagen der Werbeagentur "Wahnsinns fette Beute" sprachen 80 Frauen und Männer aus Attendorn über die Zukunft der Kirche.

In den drei Etagen der Werbeagentur "Wahnsinns fette Beute" sprachen 80 Frauen und Männer aus Attendorn über die Zukunft der Kirche.

In den drei Etagen der Werbeagentur "Wahnsinns fette Beute" sprachen 80 Frauen und Männer aus Attendorn über die Zukunft der Kirche.

Bewusst ließ der Pastoralverbundsrat Attendorn mit dem Titel der Veranstaltung Interpretationsmöglichkeiten offen. Ziel war es, Neugierde an der katholischen Kirche zu wecken, um gemeinsam mit allen Interessierten über die Zukunft nachzudenken.

"Wahn.Sinn.Glaube" - bewusst ließ der Pastoralverbundsrat Attendorn mit dem Titel der Veranstaltung Interpretationsmöglichkeiten offen. Ziel war es, Neugierde an der katholischen Kirche zu wecken, um gemeinsam mit allen Interessierten über die Zukunft nachzudenken. Der Mut zur plakativen Überschrift und einem außergewöhnlichen Veranstaltungsort wurden belohnt, denn über 80 Frauen und Männer aus allen Generationen folgten der Einladung.

Als "Innovatives Projekt" vom Erzbistum Paderborn gefördert, hatte sich der Pastoralverbundsrat mit den Räumen der Werbeagentur "Wahnsinns fette Beute" eine besondere Location ausgesucht, die mit ihrem Ambiente das i-Tüpfelchen der Themenfindung war. Die drei Etagen im Haus begleiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer symbolisch: von der Analyse im Erdgeschoss über neue Handlungsfelder im mittleren Stockwerk und schließlich auf dem Dachgeschoss der Blick in die Sterne: "Wie sieht die Zukunft aus?"

Es ginge nicht darum, Ehrenamtliche für die unzähligen Aufgabenfelder in den Pfarreien zu finden, sondern um das ehrliche Nachdenken über die gemeinsame Zukunft, betonte Pfarrer Andreas Neuser bei seiner Begrüßung. "Wir wollen auch weg vom Begriff "Ehrenamt" und ihn durch Mitarbeitende ersetzen", ergänzte Gemeindereferent Christoph Schüttler. Mit dieser Zusicherung war die richtige Ansprache für eine ergebnisoffene und äußerst konstruktive Arbeit getroffen.

"Obwohl die Übertragung der EM-Fußballspiele anstand, habe ich selten eine so intensive und aufmerksame Diskussion in den Gesprächskreisen erlebt", war Gemeindereferent Alexander Müller beeindruckt: "Ein ehrlicher Umgang miteinander, ohne in ein negatives Image zu verfallen."

Vertreter aus allen Gemeinden des Pastoralverbundes Attendorn hatten den Weg zu "Wahnsinns fette Beute" gefunden. Menschen, so beschrieb sie Christoph Schüttler, die Spaß an Kirche und Veränderungen haben. Wenngleich alle Altersgruppen vom Firmling bis zur betagten Seniorin ihre Meinungen und ihr Wissen einbrachten, so bildete die Altersschicht von Ende 30 bis Mitte 50 den Schwerpunkt. Nicht nur für die beiden Gemeindereferenten aber ein willkommener Durchschnitt, der das Leben in den Gemeinden widerspiegelt.

Dass Vernetzung und Kommunikation untereinander zu den wichtigsten Aufgaben der Zukunft gehört, darüber waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer klar. Für die Hauptamtlichen war jedoch ein wenig überraschend, wie deutlich Einigkeit darüber herrschte, dass in Zukunft Gemeinden und Gremien mehr und mehr zusammengelegt werden müssen. "Was kann auf Dauer wegfallen?" - diese Frage wurde allerdings noch offen gelassen. Dagegen waren Antworten auf die Frage "Was brauche ich als Gläubiger, um die Zukunft gestalten zu können, sehr vielseitig: ein gut führendes Team von Hauptamtlichen, gute Konzepte, starke Vernetzung, Glaubenszeichen, spirituelle Angebote." Dieser Abend hat gezeigt, dass Haupt- und Ehrenamt ein gutes Verständnis füreinander entwickeln können", so Christoph Schüttler.

Der Titel und auch die Wahl des Veranstaltungsortes waren Ideen der beiden ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern im Pastoralverbundsrat Anja Geuecke und Susanne Stimpl.

http://attendorn-katholisch.de/index.php/8-nachrichten/38-wahn-sinn-glaube-2


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