Detail - Zukunftsblick

Impulse aus der digitalen Welt

21. Januar 2016

Florian Neudecker, Stefan Lesting, Benjamin Eckert, Dirk Lankowski, Felix Neumann, Stephan Schröder, Caroline von Eichhorn und Hardy Funk gestalteten die Workshops der Hardehausener Medientage.

Volles Haus bei den Hardehausener Medientagen, 90 Teilnehmer kamen zur zweiten Auflage.

Wie können Christen die frohe Botschaft in der digitalen Welt kommunizieren? Diese Frage stellten sich die Hardehausener Medientage

Die zweiten Hardehausener Medientage fanden am vergangenen Wochenende im Jugendhaus des Erzbistums Paderborn statt. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung stand die Frage: "Wie digital wollen wir leben?"

Die zweiten Hardehausener Medientage fanden am vergangenen Wochenende im Jugendhaus des Erzbistums Paderborn statt. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung stand die Frage: "Wie digital wollen wir leben?" Gekommen waren Ehrenamtliche aus Jugendgruppen und Gemeinden, Pädagogen, Sozialarbeiter, Priester und Gemeindereferenten. Mit dem Satz aus der Bibel "Wir haben seinen Stern aufgehen sehen!" (Mt 2,2b) war die Veranstaltung überschrieben.

Wer den Referenten in Vorträgen und Workshops lauschte, konnte feststellen, dass es Anknüpfungspunkte zwischen Zukunftsbild und digitaler Welt gibt. Die Veränderungen, die die sozialen Medien im vergangenen Jahrzehnt schon bewirkt haben, ähneln in manchen Punkten jenen Veränderungen, die das Zukunftsbild der Kirche von Paderborn für die kommenden Jahre aufgegeben hat.

"Im Zukunftsbild wird vielfach von Orientierung und Orientierungspunkten gesprochen, diese brauchen wir genauso in den digitalen Medien", meint Dirk Lankowski, Redakteur des Jugendportals JUPA. Zusammen mit Diözesanjugendpfarrer Stephan Schröder hat er die Veranstaltung organisiert. "Wir müssen uns fragen, wie wir mit unserer Botschaft zu Sternen in den digitalen Medien werden können, wie wir Orientierung in der digitalen Welt geben können", erklärt Dirk Lankowski.

Stefan Lesting, Medienexperte aus Köln, beschrieb eine Strategie für den Erfolg der Kirche in der digitalen Welt zum Beispiel so: "Du bist die Botschaft! Nicht die Kirche als Institution, sondern jeder Einzelne muss die frohe Botschaft verkündigen. Wir brauchen keine Auftritte von Institutionen in den sozialen Medien, sondern von Marken und Typen."

Da klingt die "Pastoral der Berufung" durch und auch das Handlungsfeld "Evangelisierung - Lernen aus der Taufberufung zu leben": Jeder Christ und jede Christin kann mit seinem Leben, in seinem Umfeld, durch die Art, wie er kommuniziert und handelt, ein Verkünder der Frohen Botschaft sein. Das Zauberwort lautet "Authentizität": Glaubwürdige "Typen" sind gefragt, wenn es darum geht, den christlichen Glauben so zu präsentieren, dass er für andere Menschen attraktiv ist. Das gilt für die sozialen Medien, aber auch für die Pastoralen Räume vor Ort. Dirk Lankowski: "Ich würde mir wünschen, dass viel mehr engagiert Christen mutig und glaubwürdig die Frohe Botschaft posten."


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