Detail - Zukunftsblick

Vier Marken für vier Handlungsfelder

23. Juni 2015

Die Grafiken zu den vier Handlungsfeldern können ab sofort verwendet werden – etwa auf Internetseiten der Pastoralen Räume oder der Dekanate, für Pastoralvereinbarungen, auf Veranstaltungen usw.

Das Zukunftsbildkreuz mit seinen bunten Flächen ist im Erzbistum inzwischen bekannt und weit verbreitet. Nun gibt es auch zu den vier Handlungsfeldern, die im Zukunftsbild genannt werden (S. 87 ff.), jeweils eine kleine Grafik, ebenfalls im bunten Design des Kreuzes. Diese so genannten „Submarken“ können ab sofort verwendet werden – etwa auf Internetseiten der Pastoralen Räume oder der Dekanate, für Pastoralvereinbarungen, auf Veranstaltungen usw.

Alle vier Grafiken sind wie das Zukunftsbild-Kreuz aus mehreren farbigen Flächen zusammengesetzt. So verdeutlichen sie, dass ein Mensch allein ein Handlungsfeld nicht verwirklichen kann, sondern dass stets mehrere Personen, mehrere Talente zusammenkommen müssen. Die Buntheit erinnert auch daran, dass die vier Handlungsfelder nicht überall in gleicher Weise Gestalt gewinnen, sondern je nach Ort und Umständen unterschiedlich aussehen.

Alle vier Grafiken beinhalten außerdem die gekreuzten, feinen weißen Linien auf, die auch das Zukunftsbild-Kreuz durchziehen. Dieses elementare Kreuz verweist auf Jesus Christus und erinnert daran, dass alles Handeln, alles Engagement letztlich auf ihn bezogen sein muss. Es verlöre seinen Sinn, würde der Kontakt zu ihm verloren gehen.  

Die Grafik mit der rechteckigen Fläche drückt aus, dass es hier um die „Grundlagen“ geht, um ein stabiles Fundament, auf dem das Zukunftsbild aufbaut. Dieses Fundament ist der eigene Glaube oder, genauer gesagt, die Kenntnis seiner Inhalte, das praktische Leben aus dem Glauben, die Fähigkeit, anderen über den Glauben Auskunft zu geben. Die Kirche im Erzbistum Paderborn hat nur dann eine Zukunft, wenn Menschen ihren Glauben kennen, ihn schätzen und lieben, aus ihm leben und über ihn sprechen.

In der Grafik sind außerdem mehrere, übereinander liegende Seiten zu erkennen, die gemeinsam ein Buch ergeben. Dieses Buch ist die Heilige Schrift, die Wurzel des Glaubens. Sie erzählt die Frohe Botschaft von Jesus Christus, dem Mensch gewordenen Gott. Ihre Worte sind überlebenswichtige Nahrung für den Weg, der vor der Kirche von Paderborn liegt und werden sie stets begleiten.

Damit der Glaube in unseren Breiten weiterlebt, müssen viele Hände ineinandergreifen, Hände von Haupt- und Ehrenamtlichen gleichermaßen. Jede Hand hat ihre eigene Farbe. Diese Farbe steht nicht für die Aufgabe, die ihr übertragen wird, sondern für die besondere Fähigkeit, die sie „von Haus aus“ mitbringt.

Die Hände greifen nicht nur ineinander, sie liegen auch aufeinander. Wenn jemand seine Hand auf die eines Anderen legt, drückt dies großes Vertrauen aus. Manchmal spricht man einem Menschen mit dieser Geste auch Mut zu. Tatsächlich lädt das Zukunftsbild zu diesen Haltungen ein: zu gegenseitigem Vertrauen, zu einem Klima gegenseitiger Ermutigung. In einem solchen Klima kann ein Engagement aus Berufung wachsen und gedeihen.

In den Pastoralen Räumen des Erzbistums Paderborn findet kirchliches Leben an vielen Orten und zu vielen Gelegenheiten statt. Es sammelt sich nicht nur um den klassischen „Kirchturm“ herum, sondern kann sich überall ereignen, wo Menschen leben, auch an bisher ungewohnten und fremden Orten. Experimente mit pastoralen Orten und Gelegenheiten sind ausdrücklich erwünscht.

Die Grafik macht deutlich, dass diese Orte und Gelegenheiten nicht unverbunden neben dem Kirchturm stehen. Sie verbinden sich zu einer Fläche, einer Landkarte kirchlichen Lebens im Pastoralen Raum. Die verschiedenen „Gebäude“ in dieser Landkarte stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sind auch nicht einander über- oder untergeordnet. Sie ergänzen einander und bieten miteinander vielfältige Zugänge zu Glaube und Kirche.  

Über den Tellerrand schauen, hinaus in die Welt – für Christen ist dieser Blick aufs große Ganze keine beliebige Möglichkeit neben anderen, sondern ein verbindlicher Auftrag, der sich unmittelbar aus den Worten und Taten Jesu Christi ergibt. Wer sich in die Nachfolge Jesu begibt, steht den Nöten der Menschen und der Ungerechtigkeit der Welt nicht gleichgültig gegenüber, mögen diese sich vor der eigenen Haustür abspielen oder auf einem anderen Kontinent.

Die Kirche von Paderborn dient Menschen in Nöten und setzt sich dafür ein, dass es ihnen besser geht. Die ganze Welt ist Gottes gute Schöpfung. Die Verheißung einer heilvollen Zukunft durch Jesus Christus gilt dem ganzen Erdenball. Auch deshalb haben Christen Verantwortung für die ganze Welt und können es nicht hinnehmen, wenn sie durch Krieg oder Umweltzerstörung Schaden nimmt.

Die vier Marken zum Download:

Marke "Evangelisierung - Lernen, aus der Taufberufung zu Leben

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Marke "Ehrenamt - Engagement aus Berufung"

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Marke "Missionarisch Kirche sein - Pastorale Orte und Gelegenheiten"

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Marke "Caritas und Weltverantwortung - Diakonisch handeln"

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