Detail - Zukunftsblick

Viele Ideen und gute Wünsche für das Erzbistum

18. Juni 2015

Meik Fiegler (2.v.l.) und Hannah Traute (3.v.l) aus der 8. Jahrgangsstufe des Haranni-Gymansiums Herne übergaben zusammen mit ihrem Religionslehrer Pastor Reinhold Hörmann (rechts) ihre Ausarbeitung zum Zukunftsbild an Dompropst Monsignore Joachim Göbel (links).

Das Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn ist auch im Schulunterricht ein Thema. 20 Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 8 des Haranni-Gymnasiums in Herne beschäftigten sich in ihrem Religionskurs drei Monate lang mit dem Text.

Das Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn ist auch im Schulunterricht ein Thema. 20 Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 8 des Haranni-Gymnasiums in Herne beschäftigten sich in ihrem Religionskurs drei Monate lang mit dem Text. Das Ergebnis ihrer Arbeit übergaben sie in Paderborn an Dompropst Monsignore Joachim Göbel, Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Erzbischöflichen Generalvikariat. Begleitet wurden sie bei ihrem Paderborn-Besuch von ihrem Religionslehrer Pastor Reinhold Hörmann. 

Die Mappe, die die Mädchen und Jungen überreichten, enthält viele gute Wünsche für Erzbischof Hans-Josef Becker und das ganze Erzbistum Paderborn. „Wir wünschen Ihnen, dass sich noch mehr Kinder und Jugendliche in den Gemeinden engagieren“, lautet zum Beispiel ein Wunsch. Oder: „Wir wünschen Ihnen, dass die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Dekanaten noch besser und effektiver wird. Außerdem wünschen wir Ihnen mehr Seelsorger, die sich um Kinder und ältere Leute kümmern.“

Die Schülerinnen und Schüler schrieben auch eigene Wünsche auf: „Wir wünschen uns mehr Zusammenarbeit in der Kirche und dass die Frau in der Gemeinde noch mehr einbezogen wird“, heißt es unter anderem. Und: „Wir wünschen uns, dass mehr Werbung für die Kirche gemacht wird, damit sie attraktiver für die Jugend wirkt, z. B. mit mehr Plakaten, oder dass eine Handy-App gestaltet wird.“

In ihrer Mappe stellten die Jugendlichen darüber hinaus zusammen, welche Möglichkeiten es für Jugendliche im Dekanat Emschertal gibt, um sich zu engagieren. Zugleich dachten sie darüber nach, wie man mehr junge Leute zum Engagement motivieren kann, etwa für den Ministrantendienst. Bei ihren Überlegungen begannen sie bei sich selbst: „Die Ministranten können andere Jugendliche zum Mitmachen motivieren. Wer es schafft, ein neues Mitglied zu werben, fährt zum Weltjugendtag nach Krakau.“ Zugleich blickten die Schüler in ihrer Arbeitsmappe über ihre eigene Altersgruppe hinaus, beschäftigten sich mit dem Dienst der Altenbetreuung und stellten die Frage, wie mehr Menschen für diesen Dienst begeistert werden könnten.

Schließlich erstellte der Religionskurs eine Liste mit Vorschlägen, wie sich das Leben in der Gemeinde künftig ändern solle. So sollte etwa versucht werden, Kranke und Alte besser in Gottesdienste einzubeziehen, gleichzeitig aber auch jugendgemäße Gottesdienste zu gestalten. Die Jugendlichen schlugen zudem vor, dass die Gemeindemitglieder generell mehr mitbestimmen sollten, „nicht nur Mitglieder der verschiedenen Organisationen innerhalb der Pfarrei, sondern jedes Gemeindemitglied sollte zum Beispiel bei einer wichtigen Abstimmung eine Stimme abgeben dürfen“. Auch für eine bessere Kommunikation in der Gemeinde gab es viele Ideen: „Wie wir festgestellt haben, wird in der Gemeinde viel zu wenig miteinander gesprochen. Um beispielsweise ein Gespräch anzuregen, könnte man nach der Samstags- und Sonntagsmesse Tische aufstellen, an welchen man miteinander noch etwas redet.“


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