Detail - Zukunftsblick

Zukunftsbild & Jugend: Ein Rückblick auf den Auftakt

22. Mai 2015

Das Material zu den gehaltenen Vorträgen und ein Rückblick des verantwortlichen Leitungsteams

Ein Tag voller Leidenschaft, Aufbruchsstimmung und fundierter Auseinandersetzung - so fasste das verantwortliche Leitungsteam die Auftaktveranstaltung "Zukunftsbild und Jugend" zusammen, die am 23. April 2015 in Schwerte stattfand. Rund 100 Haupt- und Ehrenamtliche aus den verschiedenen Feldern der katholischen Jugendarbeit waren zu diesem Tag zusammengekommen und machten sich nach dem Treffen motiviert auf den Heimweg. 

"Auf der Veranstaltung wurden keine Arbeitsaufträge verteilt", sagte Bernhard Leifeld, Leiter der Abteilung Jugendarbeit und Jugendpastoral im Erzbischöflichen Generalvikariat. "Es war vielmehr eine Einladung, die alltägliche Arbeit für einen Tag zu unterbrechen und in dieser Zeit dem Zukunftsbild näher zu kommen."

Heinrich Meyer aus der Abteilung Jugendarbeit und Jugendpastoral betonte, dass die Veranstaltung viele gestärkt habe: "Das Zukunftsbild beschreibt viele Haltungen, die in der Jugendarbeit schon länger vorhanden sind." Das bedeute aber nicht, dass man sich jetzt auszuruhen könne: "Wir entwickeln uns immer weiter. In den kommenden Jahren wird es zum Beispiel um die Frage gehen, wie Jugendarbeit im Pastoralen Raum aussehen könne."

Sebastian Koppers, Vorsitzender des BDKJ-Diözesanverbandes, erläuterte, dass der Prozess der Aneignung im Bereich der Jugend auf drei Jahre angelegt sei. "Diese drei Jahre sind allerdings nicht durchgeplant", stellte er klar. Nach Ablauf der drei Jahre werde es aber um die Frage gehen, welche Auswirkungen das Zukunftsbild auf die "Grundlagen und Eckpunkte Katholischer Jugendarbeit im Erzbistum Paderborn" haben werde.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hätten im Verlauf der Auftaktveranstaltung zudem inhaltliche Punkte benannt, die noch einer näheren Betrachtung bedürfen: die Sozialraum-Perspektive, die Gender-Perspektive, der Evangelisierungsbegriff sowie die Zusammenarbeit von Pastoralem Personal und Sozialarbeit.

Diözesanjugendpfarrer Stephan Schröder unterstrich, dass es bei der Aneignung des Zukunftsbildes nicht nur um Strukturen gehe, sondern auch um einen geistlichen Prozess, um geistliche Durchdringung.

Am Vormittag der Auftaktveranstaltung standen verschiedene Vorträge auf dem Programm. Inzwischen haben die Referenten dazu Materialien zur Verfügung gestellt, die hier heruntergeladen werden können:

Prof. Dr. paed. Joachim Faulde (KatHO Paderborn): Das Zukunftsbild aus sozialpädagogischer Sicht

Download des Thesenpapiers

Prof. Dr. Martin Lechner (PTH Benedkitbeuren): Über das Zukunftsbild aus jugendpastoraler Sicht

Download des Vortrages

Download der Powerpointpräsentation (als pdf)

Aus den Gesprächsgruppen, die am Nachmittag stattfanden, liegen in der Abteilung Jugendarbeit/Jugendpastoral schriftliche Aufzeichungen vor.

Eine Fotogalerie von der Veranstaltung gibt es im Jugendportal JUPA


Beitrag drucken

Weitere Artikel

Vom Exodus zur Organisationsentwicklung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Generalvikariates informieren sich über Veränderungsprozesse  […]

14. November 2017

Kat: Zukunftsblick
> mehr

"Jetzt staubt's!"

In Zeiten großer kirchlicher Umbrüche finden am 11. und 12. November 2017 Pfarrgemeinderatswahlen im […]

09. November 2017

Kat: Zukunftsblick
> mehr

100 familienpastorale Orte

Mit dem Ziel, die Familienpastoral in den Städten und Dörfern zu stärken, zertifiziert das Erzbistum […]

06. November 2017

Kat: Zukunftsblick
> mehr

"Gleichnis-Postkarten" ab sofort erhältlich

Der Satz von sieben Postkarten, den die Teilnehmer des Diözesanen Forums als Abschiedsgeschenk erhielten, […]

25. Oktober 2017

Kat: Zukunftsblick
> mehr

„Christus in Beverungen groß werden lassen“

Die Pfarrei Heiligste Dreifaltigkeit Beverungen im Dekanat Höxter besteht seit 2013. Sie umfasst zwölf meist […]

19. Oktober 2017

Kat: Zukunftsblick
> mehr
nach oben