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Zum Corporate Design des Zukunftsbildes

17. Dezember 2014

Das neue Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn wird durch ein Kreuz symbolisiert. Dieses Kreuz ist aus vielen bunten Flächen zusammengesetzt und hat in seinem Inneren ein denkbar schlichtes Gerüst:

Das neue Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn wird durch ein Kreuz symbolisiert. Dieses Kreuz ist aus vielen bunten Flächen zusammengesetzt und hat in seinem Inneren ein denkbar schlichtes Gerüst: zwei sich im rechten Winkel überschneidende weiße Linien, mit anderen Worten: ein Kreuz in seiner elementarsten Form. Seit 2000 Jahren verweisen diese gekreuzten Linien auf Jesus Christus, der für alle Menschen, die an ihn glauben, „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6) ist. Auch in der Wort-Bild-Marke des Zukunftsbildes verweisen die gekreuzten Linien auf ihn. Er ist das Gerüst, das alles aufrecht und zusammen hält, er ist Stütze und Orientierung für die vielen Flächen, die sich an ihm sammeln.

Diese Flächen stehen zu dem schlichten, weißen Kreuzgerüst in einem Gegensatz: Sie sind bunt, vielgestaltig, auch ein bisschen chaotisch – ein Bild für die vielen Menschen, Einrichtungen und Lebensräume, die gemeinsam die Kirche von Paderborn ausmachen. Für sich genommen vermag keine dieser Formen das Kreuz abzubilden. Nur gemeinsam können sie diese Form annehmen und so, paulinisch gesprochen, zum Leib Christi werden (vgl. 1 Kor 12, 12ff). Man kann die farbigen Flächen, die sich zu einem Kreuz formen, auch ganz paulinisch als die verschiedenen Gnadengaben verstehen, die der eine Geist den Menschen schenkt: „einem jeden teilt er seine besondere Gabe zu, wie er will“ (1 Kor 12,11). All diese Gnadengaben, auch Charismen genannt, braucht die Kirche von Paderborn für ihren Weg in die Zukunft.

Das Kreuz, das für das Zukunftsbild des Erzbistums steht, macht außerdem deutlich: Wenn sich alle Flächen um Jesus Christus als gemeinsame Mitte sammeln, gewinnen sie Form. Das scheinbare Chaos bekommt eine Struktur und für alle erkennbare Gestalt. Man begreift beim Anblick dieser Form: Hier geht es um Kirche und den christlichen Glauben. Dies gelingt aber nur dann, wenn alle Beteiligten eine gemeinsame Quelle haben, aus der heraus sie leben und handeln. Die bunten, unterschiedlichen Flächen lösen sich in der Kreuzgestalt übrigens nicht auf, sie verschmelzen nicht zu einer einheitlichen Masse. Sie behalten ihre Eigenschaften, bleiben unterschiedlich und sind als Einzelne erkennbar. Dennoch verkünden sie die eine Frohe Botschaft vom Mensch gewordenen Gott.

Wie die Video-Animation zeigt, hat das Zukunftsbild-Kreuz eine weitere Eigenschaft: Es ist nicht statisch, sondern beweglich. Die bunten Flächen bewegen sich, ohne das Form gebende Gerüst zu verlassen. Mal ist die eine Farbe im Vordergrund, mal die andere. Die verschiedenen Erscheinungsformen des einen Kreuzes verweisen darauf, dass Kirche-Sein in den Pastoralen Räumen und Einrichtungen des Erzbistums Paderborn unterschiedliche Akzente und Ausdrucksformen hat. Denn Kirche ist immer abhängig von den Menschen, die sich zusammenfinden, sowie von den Lebensumständen, die an einem bestimmten Ort herrschen. Was für den einen Ort richtig und passend ist, kann an einem anderen Ort undenkbar sein. Aufgaben, die die eine Gruppierung vor Schwierigkeiten stellen, sind für eine andere Gruppe kein Problem. Entsprechend wird das Kreuz in der Großstadt andere Schattierungen haben als auf dem Land, es wird in einer Jugendbildungsstätte anders aussehen als in einer Einrichtung der Erwachsenenbildung, im Pastoralen Raum X anders als im Pastoralen Raum Y.

Schließlich kann man an dem Kreuz auch folgendes erkennen: Die beiden Linien, die das weiße Kreuz bilden, sind eigentlich auf weißem Grund gezogen und werden nur durch den farbigen Hintergrund sichtbar. Die bunten Flächen sind also dafür verantwortlich, dass das Kreuz, das auf Jesus Christus verweist, leuchten kann. Mit anderen Worten: Jesus Christus wird sichtbar in der Welt, wenn die Menschen, die sich zu ihm bekennen, in seine Nachfolge eintreten und ihre Charismen zum Heil der Welt zur Geltung bringen. Dazu lädt das Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn alle ein.


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